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Abwehr-Chef und Kapitän Aytac Sulu hat die „Lilien“ ganz plötzlich Richtung Türkei verlassen. Ein Abgang, der den Verein in seinen Grundfesten erschüttert hat. Wie man es in solch einer Lage richtig macht, zeigt das Beispiel Jahn Regensburg.
Andererseits sind die Unioner bestens im Bilde, wie man das Ost-Derby im Erzgebirge gewinnt: Die jüngsten drei Partien im tiefsten Sachsen konnte der Gast allesamt für sich entscheiden.
Beide Teams befinden sich tabellarisch mit jeweils 15 Zählern nicht zufällig auf Augenhöhe. Im direkten Vergleich steht demnach eine ausgeglichene Partie zu erwarten, in der die taktischen Rollen im Vorfeld der Begegnung bereits abgesteckt sind.
Greuther fürth startete wie vor zwei Jahren mit einem Sieg und einer Niederlage in die Zweitliga-Saison. Mit drei Punkten aus den ersten beiden Partien spiegelt die Zwischenbilanz exakt die Situation von 2011/12 wider, als das Kleeblatt am Saisonende auf Platz eins landete.
1:0 gegen Heidenheim und – tatsächlich – St. Pauli. Das 1:0 gegen die Hamburger war gleichzeitig die erste Partie, in der ein Treffer vor der Halbzeitpause gelang. Wobei: Bei drei Heimtoren brauchen wir hier eigentlich gar nicht diskutieren, wann es klingelt. Über die Gründe für diesen Erfolg war er sich damals allerdings sehr wohl im Klaren: „Es war eine überragende Saison – von Beginn an. Wir haben in der Defensive gut gestanden und konnten daher in der Offensive wachsen.“
für die Franken geht es hingegen noch um etwas. Erstmals seit über fünf Jahrzehnten könnte das Kleeblatt eine Saison vor dem Lokalrivalen FC Nürnberg beenden. Dazu genügt zwar ein Punkt, aber der Gastgeber wird wohl dennoch auf Sieg spielen.
Aufgrund dessen kam es vor rund drei Wochen auch zu einem Trainerwechsel — dem mittlerweile zweiten in dieser Saison.
Wenig hilfreich ist es für die Düsseldorfer, dass die eigene Heimbilanz mit drei Siegen, vier Unentschieden und drei Niederlagen zu den schwächsten der Liga gehört und kaum Hoffnung auf den so bitter nötigen Befreiungsschlag macht.
Wettquoten, Tipp & Prognose für Hamburger SV – Union Berlin âž” Bundesliga, Montag, 26.11.2018 um 20:30 Uhr Der bislang ähnlich erfolglose Keller konnte nun aber zumindest von der Winterpause profitieren, in der der 48-Jährige fast alle denkbaren Register zog.
Einfache Punktgewinne gegen Nürnberg, Union, Würzburg und Heidenheim machen die starke Bilanz der Sachsen komplett: In dieser Saison musste sich Dynamo noch keinem Gegner beugen, der im engeren oder weiteren Sinne zur Elite zu zählen ist.
Dementsprechend geht die Truppe von Verbeek als Außenseiter in die Partie gegen heimstarke Braunschweiger und dürfte sich vornehmlich auf die eigene Defensivarbeit konzentrieren.
Erzgebirge Aue benötigt unbedingt dreifache Punktgewinne, um sich im Tabellenkeller Luft verschaffen zu können. Doch das Siegen gehört in der laufenden Spielzeit nur selten zum Repertoire des Aufsteigers.
Die fehlende Konstanz ist weiterhin eines der großen Probleme der Karlsruher in dieser Saison. Ich persönlich sehe hier vor allem die Gäste in Gefahr. Wenn es einen Kontrahenten gibt, gegen den die Sachsen am ehesten ihre lange Leidenszeit im Rudolf-Harbig-Stadion beenden können, dann dürfte dies – rein statistisch betrachtet – zweifellos die Fortuna sein.
Lustig wird’s dann jedenfalls nicht — und dann könnte es wohl auch kritisch für Trainer Markus Anfang werden.
Zuletzt kassierten die Rheinländer eine 0:2-Heimniederlage gegen den FC Nürnberg. Auswärts war das Team von Trainer Friedhelm Funkel in den letzten Wochen aber sehr erfolgreich. Immerhin fuhren die Düsseldorfer in den jüngsten vier Partien auf fremden Plätzen zehn Zähler ein und blieben dabei gleich drei Mal ohne ein einziges Gegentor.
Auch für das mittlerweile gebrannte Kind ist die Gefahr nun nicht gänzlich von der Hand zu weisen, den Jahn vor dem Rückspiel abermals auf das Gründlichste zu unterschätzen.
Auch im DFB-Pokal gegen Rostock wurden wieder zwei Tore geschossen. Es war typisch für den Jahn, dass er nach dem 0:2 gegen Rostock doch noch zurückkam. Das Drama in Kurzform: In der letzten Saison ist das nicht gelungen. Da belegten die Niedersachsen am Ende nur Rang 8. Weit weg von den Aufstiegsrängen. Zu oft stand sich das Team von Trainer Torsten Lieberknecht dabei selbst im Weg.
Mehr Krise als die Partie zwischen dem FC Ingolstadt und dem MSV Duisburg hat die Bundesliga derzeit nicht zu bieten.
Damit wurde einerseits die Schwachstelle auf der Achterposition behoben, andrerseits steht Kittel selbst schon bei vier Treffern und acht Vorlagen. Seit zehn Heimspielen sind die Hamburger nun schon ungeschlagen.
Die Dienstreise nach Ingolstadt wird kein lustiger Betriebsausflug. Wolf rechnet mit einer ganz schweren Aufgabe beim Tabellen-Letzten.